Die Idee

“Das Buch von allen Dingen“
Durch die gemeinsame Lektüre des Buches werden Menschen in den verschiedensten Zusammenhängen - Schulen und Vereine, Buchhandlungen und Kulturträger, öffentlichen Einrichtungen und Kirchengemeinden - in ein anregendes Gespräch über menschliche Lebenserfahrungen verstrickt.

Menschen werden angeregt, Veranstaltungen unterschiedlichen Charakters zu gestalten: ein Theaterworkshop und ein Erzählcafe, Lesenächte und Konzerte, Ausstellungen, Podiumsgespräche und Gottesdienste, Lesen an ungewöhnlichen Orten und vieles mehr.

Das Projekt „Schaumburg liest“ steht im Zusammenhang mit dem 500. Reformationsjubiläum, das 2017 in Deutschland und Europa gefeiert wird. An vielen Orten wird es Veranstaltungen geben, die die verschiedenen Aspekte und die vielfältigen Auswirkungen der Reformation für die Neuzeit ins Bewusstsein heben und würdigen.

Mit dem Projekt „Schaumburg liest“ möchten wir zwei Stränge der Reformation thematisieren:

  • Den Gedanken der Bildung: Reformation ist ohne Bildung nicht zu denken. Darum möchten wir mittels eines Buches Menschen unserer Region über Lebensthemen ins Gespräch bringen.
  • Den Gedanken der Freiheit: Die zentrale Schrift der Reformation handelt von der „Freiheit eines Christenmenschen“. Darum möchten wir gemeinsam eine exemplarische Freiheitsgeschichte lesen, uns aber auch kritisch mit der Rolle der Religion hinsichtlich der menschlichen Freiheit auseinandersetzen.